An unserem ersten Tag flogen wir von Stuttgart über Paris und Detroit nach Alpena. Wir hatten die ganzen Flüge über immer Glück und saßen am Fenster. Nachdem wir 18 Stunden später (inkl. 6 Stunden Zeitverschiebung) in Alpena ankamen, wurden wir von der Familie herzlich in Empfang genommen und zu unserer Unterkunft gebracht.

 


Erst am nächsten Morgen wurde uns klar, wo wir im Urlaub übernachten und leben durften. Irgendwo in Mitten der Natur zwischen Rehen, Hirschen, Stinktieren, Mücken und einem Bär. Natürlich darf man Elli's Schwester Tonie nicht vergessen, die hier auf dem 65 Hekta Areal ganz alleine mit den Tieren wohnt.

 


Am vierten Tag wurden wir bei Tonie's Sohn Gunther und seiner Frau Renee zum Barbecue eingeladen. War echt sehr lecker, wie auch das Essen allgemein in Amerika, zwar komplett anderst wie hier in Deutschland, aber genau meine Richtung.

 


Die Zwei links im Bild wohnen grad ein paar Kilometer entfernt und haben sich den Urlaub über sehr lieb um uns gekümmert und mit uns die Gegend unsicher gemacht. Und auf der rechten Seite Elli und im Vordergrund Elli's Schwester Tonie.

 


Am fünften Tag ging's in ein Naturmuseum in der "Nähe", wo man mal sehen konnte, wie hier früher gewohnt und die Holzfäller ihre Arbeit verrichtet haben.

 


Desweiteren stehen in diesem Naturmuseum noch die einzigsten Bäume die damals den Holzfällern nicht zum Opfer gefallen sind.

 


Am darauf folgenden Wochenende kamen dann Tonie's Söhne Albert (aus Florida) und Daniel (aus Detroit) zu Besuch. Ich hab Albert (hier auf dem Bild) leider nur als Handwerker kennen gelernt, da er die ganze Zeit den Balkon seiner Mutter reparieren musste.

 


Sonntag's bin ich dann mit Gunther und Daniel zu einer Sandgrube auf Tonie's Grundstück für Schießübungen gefahren. Keine Angst, es haben alle überlebt, auch wenn mit Allem was der Handel her gibt, auf 2 Plastikflaschen geschossen und mehr oder weniger getroffen wurde.

 


Auch ich durfte mal dran und hatte Glück, lief echt gut, bis die Arme schwer wurden und den Jungs die Munition mehr oder weniger ausging.

 


Zu Hause wieder angekommen, präsentierte Tonie ihre Waffe. Also Angst brauchten wir in dem Urlaub keine haben, wir waren bewaffnet.

 


Am elften Tag sind wir zur Mackinac Island gefahren. Eine für Kraftfahrzeuge verbotene Insel, auf der nur mit Pferdekutschen gefahren werden darf. Eine wunderschöne Insel mit einem wunderbaren Ausblick auf die, bis vor wenigen Jahren, längste Hängebrücke der Welt.

 


Auf dieser Insel ist alles im viktorianischen Stil gebaut. Ich hab echt gedacht ich steh irgendwo in Mitten von New Orleans. Wenn ich mal das passende Kleingeld habe und im Ruhestand bin, dann könnt ich mir hier sehr gut meinen Lebensabend vorstellen.

 


Am dreizehnten Tag haben wir ein Schiffs- und Seemuseum in Alpena selbst besucht. Hier kann man einiges über die 4 Seen von Michigan und ihrer wahnsinnigen Größe lernen, sowie die Schifffrack's als Modell sehen, die bisher in den Seen geborgen wurden.

 


Gegen Abend sind wir dann ein Stückchen weiter gefahren um noch ein bißchen Natur und die Tiere dieser Gegend zu sehen. So ein großer "Zoo" hab ich bisher noch nie in meinem Leben kennen gerlernt. So viele verschiedene Tiere und dann zum Greifen nahe, wahnsinn.

 


Am vierzehnten Tag war dann auch schon wieder unsere Heimreise. Es ging von Alpena über Detroit und Amsterdam zurück nach Deutschland. Eigentlich sollten wir in Stuttgart landen, aber die KLM hatte Probleme und brachte uns nach Frankfurt.

 


Auf jeden Fall durften wir wieder mit dieser kleinen Maschine los fliegen. Sieht schlimmer aus wie es ist, außerdem fliegt diese Kleine nicht so hoch wie die Großen und dadurch sieht man sehr gut die Landschaft, vor Allem bei Nacht, wie auf dem Hinflug, ein Traum.